Januar 2016 - Jeder Mitarbeiter von PTZ kannte es: Das Krokodil aus dem Dresdner Zoo. Jedoch hätte niemand gedacht, dass die gewaltige Echse mit den großen Zähnen dem Firmengelände gefährlich nahe kommen könnte. Und schon gar nicht, dass ein solches Tier im Gebäude auftaucht.

Um sowohl im Dresdner Zoo als auch im Naturkundemuseum Dresden zukünftig präsent zu sein, wurde der Schädel von Krokodil Max nach dessen Ableben eingescannt. Die Firma Jähne GmbH für Produktinnovation, die sonst eher mit technischen Teilen beschäftigt ist, übernahm die Datenaufbereitung von Ober- und Unterkiefer der Panzerechse. Auf dieser Basis folgte bei PTZ der 3D-Druck.

Zur Herstellung des Krokodilkopfs wurde bei PTZ das Knochengerüst in einzelnen Schichten wieder aufgebaut. Als Verfahren wurde das 3D-Druckverfahren Stereolithographie eingesetzt. Damit entstand aus den eingescannten Daten das monströse Knochengerüst samt allen Zähnen neu. Rund 2,5 Liter Stereolithographie-Harz P3002 wurden in mehreren Stunden mit dem Laser ausgehärtet. Nach dem Entfernen der Stützstruktur konnte der 3D-Druck an Herrn Jähne übergeben werden, der die finale Bearbeitung der Oberflächen vornahm.

 

Über PTZ
In der 1996 gegründeten PTZ-Prototypenzentrum GmbH fertigen 20 Mit­arbeiter mit modernsten Technologien Erstmodelle, Werkzeuge und Kleinserien für deutsche und europäische Kunden unter anderem aus der Automobilindustrie sowie der Medizin- und Gerätetechnik. Markenhersteller wie Siemens, Bosch, Miele, Fresenius und Ducati sowie viele mittelständische Unternehmen schätzen die Vielfalt an Technologien im Hause PTZ.

Weitere Informationen: www.ptz-prototypen.de

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