18. April 2012 – Die Dresdner PTZ-Prototypenzentrum GmbH macht Studenten fit für die Praxis: Angehende Mechatronik-Ingenieure der Technischen Universität Dresden sind auch in diesem Jahr eingeladen, einen Einblick in die schnelle und oft streng vertrauliche Herstellung von Urmodellen, Erstmustern und Kleinserien zu erhalten.

Der Geschäftsführer des Dresdner Unternehmens, Detlef Kistenmacher, öffnet dem wissbegierigen Nachwuchs des 8. Semesters der Fachrichtung Spezielle Fertigungsmethoden bereits zum achten Mal die Tore zum Betriebsgebäude in der Otto-Mohr-Straße. Auf ihrem Rundgang durch die Produktionshallen erleben sie unter anderem, wie Prototypen für Kunden aus der Automobil- und Gerätetechnik entstehen. Dabei bietet sich für die Studenten die seltene Gelegenheit, ihre theoretischen Kenntnisse über die Verfahren der schnellen Prototypenproduktion aus der Vorlesung ‚Rapid Prototyping‘ einem Praxistest zu unterziehen.

Bereits in den vorangegangen Jahren konnten Kommilitonen beobachten, wie mit den modernen Fertigungssystemen der Stereolithographie sowie des Kunststoff-Laser-Sinterns aus dreidimensionalen Konstruktionsdaten ein Urmodell entsteht. Die PTZ-Spezialisten beim Vakuumgießen mit speziellen Gießharzen für die Vervielfältigung und beim Druck-Differenz-Vakuum-Feingussverfahren für metallische Prototypen unterziehen sich auch in diesem Jahr den kritischen Fragen der Nachwuchsingenieure.

Über PTZ

In der 1996 gegründeten PTZ-Prototypenzentrum GmbH fertigen 17 Mit­arbeiter mit modernsten Technologien Erstmodelle, Werkzeuge und Kleinserien für deutsche und europäische Kunden unter anderem aus der Automobilindustrie sowie der Medizin- und Gerätetechnik. Markenhersteller wie Siemens, Bosch, Miele, Fresenius und Ducati sowie viele mittelständische Unternehmen schätzen die Vielfalt an Technologien im Hause PTZ.

Weitere Informationen: www.ptz-prototypen.de

  • Kunststoff-Laser-Sintern_PTZ
  • Stereolithographie_PTZ