Feinguss

Schnelle Gussteile aus Aluminium und Zink

Das bewährte Rapid-Manufacturing-Verfahren Feinguss ist die Technologie der Wahl zur vergleichsweise raschen Fertigung metallischer Prototypen und Kleinserien von fünf bis 20 Stück in hochwertiger Gussqualität.

Dafür wird das Urmodell zunächst in Feingusswachs dupliziert. Das mit Anguss und Steigern versehene fertige Wachsmodell wird in eine spezielle Keramikmasse eingebettet. Anschließend wird es in einem mehrstündigen Temperprozess ausgeschmolzen und die Keramik zur Erreichung der notwendigen Temperaturfestigkeit gebrannt. In die entstandene Gussform kann in einem weiteren Prozessschritt nun die vorher unter Schutzgasatmosphäre induktiv aufgeschmolzene Metalllegierung vergossen werden. Während des Gusses ermöglicht die SPS-Steuerung einen definierten Nachdruck auf die Metallschmelze. Gute Formfüllung, selbst bei filigranen Geometrien, und Verringerung der Lunkerbildung sind damit gewährleistet. Nach dem Abgießen und Aushärten wird die Keramikform mittels Wasserstrahl zerstört und das Gussstück entformt.

Je nach Anforderung werden die Gussteile durch Strahlen und entsprechende mechanische Bearbeitungen zum Fertigteil. Das Verfahren ist dann besonders kostengünstig, wenn das Bauteil eine komplexe Geometrie aufweist und eine Herstellung durch andere Verfahren wie CNC-Fräsen nicht möglich oder sehr aufwendig ist.

 

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Referenzen Feinguss

Mittelkonsole

Prototypen von Mittelkonsolen hergestellt über den Feinguss in Aluminium.

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Bohrhammer aus PU- und Feingussteilen

Funktionaler Prototyp eines Bohrhammers per Vakuumguss und Feinguss hergestellt.

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